2:39 Uhr – Alarm im Hotel!!
6 03 2012Aber keine Sorge! Mir geht es gu, nur anscheinend meinem Zimmernachbarn nicht. Der muss sich so abgefüllt haben, dass er über 1 Stunde!!! Seinen Wecker nicht hörte, der wie ein Gasalarm Klang. Am Ende haben dann 2 Angestellte aufgeschlossen – er müsste wohl auch zum Flughafen 🙂 Nun ja. Für mich war damit die Nacht beendet und was besseres konnte mir gar nicht passieren. Ich habe geschrieben und gelesen – großartig!! Ich meine wann bin ich das letzte Mal einfach so aufgewacht und hatte Bock auf Lesen und Schreiben? Lange her 🙂 ja, dafür werde ich morgen müde sein (also heute), aber ist das dann schlechter?? Genau. Das wissen wir eben nicht. So banal die Erkenntnis klingen mag: Am Ende kenne ich das Ergebnis meiner Entscheidungen eben nicht. Ich kann nur meinem Herzen folgen, in dem Wissen, dass für alles gesorgt ist. Wahnsinn!! Wenn das nicht nur ein flüchtiger Gedanke ist, hat die Reise heute Nacht wirklich begonnen.
Wie das so ist, habe ich zu diesem Gedanken eine sehr schöne Geschichte gefunden.
Zu früheren Zeiten, als wir Menschen noch überwiegend zu Fuß gingen, gab es einen Mann, der immer auf Achse war. So ging er eines Tages eine Weg entlang und kam zu einer Gabelung. Rechts oder links? Beide Wege sahen einladend aus, doch er müsste den richtigen nehmen, denn er hatte nur Nahrung für den Tag dabei und brauchte noch eine Unterkunft und ein wenig Arbeit, denn Geld hatte er nicht. Er konnte sich nicht entscheiden und drehte um. Denn dort, woher er kam, hatte er alles gehabt. Plötzlich zog ein Wanderer hinter ihm vorbei und ging einfach so den linken Weg. Nun, dachte er. Wenn er das so einfach kann, dann muss das der richtige Weg sein. Also folgte er ihm, froh darüber, nicht selber die Entscheidung getroffen haben zu müssen. Doch irgendwas passte nicht und er fühlte sich nicht wohl, sein Verstand rumorte und nach der Hälfte entschloss er sich zurück zu laufen und rannte nun den rechten Weg entlang. Er bekam Angst, denn auf einmal machte der Weg eine Kurve und er hatte das Gefühl in eine andere Richtung zu gehen. Er beschloss, dass dies jedoch immer noch besser sei, als alleine an der Weggabelung zu sitzen und außerdem werde es bald dunkel. Als der Abend nahte, staunte er nicht schlecht. Denn der Weg machte noch eine Kurve und schloss sich mit dem linken. Und genau dort fand er ein kleines Haus und wurde für ein wenig Hilfe liebevoll beherbergt.
Das einzige, was wir also tun können, ist uns zu entscheiden und dann das Ergebnis passieren zu lassen.Ich habe das Gefühl, dass dies ein zentraler Schlüssel auf dem Weg zur inneren, freudigen Gelassenheit ist. Ich werde berichten 🙂 Alles Liebe. Ulf
Ich muss aufstehen. Es ist hier 6:00 Uhr . Lang Prabang – ich komme.